Lautertal Bike Marathon am 12.10.2025 in Spiegelberg

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18. Lautertal Bikemarathon

Silber zum Saisonabschluss für Nachwuchsfahrer Linus Baumann

COMI racing: 18. Lautertal Bikemarathon in Spiegelberg am 12. Oktober 2025

Der Lautertal Bike Marathon hat sich als „das Sportevent“ im Schwäbischen Wald fest im Terminkalender vieler Mountainbike Radsportfreunde etabliert.

Die Strecke war überwiegend trocken und recht schnell. Bis auf drei schlammige herausfordernde Abfahrten war sie gut fahrbar, der Waldboden war griffig.

Das schöne Herbstwetter mit bis zu 15° lockte zum Saisonabschluss noch einmal eine große bunt gemischte Mountainbiker Schar und zahlreiche Zuschauer an.

Silbermedaillengewinner Linus stand am Start der 55 km Distanz. Direkt nach der neutralisierten Startphase war das Renntempo sehr hoch, Linus gelang es den Anschluss am ersten langen Anstieg zur Spitze zu halten. Als dann am folgenden Anstieg das Tempo nochmals verschärft wurde, blieb Linus nichts anderes übrig, als abreißen zu lassen. Da die Verfolgergruppe nicht an ihn herankam, ging es als Einzelkämpfer weiter und Linus musste, bedingt durch den Gegenwind auf den Geraden, etwas „leiden“. Dank seiner guten Fahrtechnik gelang es ihm in den matschigen und rutschigen Abschnitten einige Fahrer nach hinten durchzureichen.
Leider ging Linus in der zweiten Hälfte gegen Ende des Rennens ein wenig die Kraft aus, sodass er einige Plätze verlor. Für die Silbermedaille hat es aber trotzdem gereicht.

Fazit Linus: „Mit meiner Leistung bin ich zufrieden. Für mich war es ein cooler und gelungener Saisonabschluss mit dem COMI racing Team. Vielen Dank an das Team für diese tolle Saison!!!“

Auf derselben Distanz war auch COMI racing Teamfahrer Christian Hipp unterwegs. Chris musste direkt am Ende des ersten Berges die Spitzengruppe ziehen lassen und sein eigenes Rennen fahren. Er kämpfte verbissen und sammelte Fahrer um Fahrer aus der Gruppe ein. Aber das Glück war nicht auf seiner Seite, am Anstieg zum Ziel riss die Kette. Enttäuscht wollte er zunächst das Rennen beenden, hat sich aber dann doch für eine Reparatur entschieden. Als wäre das nicht schon genug, machte Chris auch noch in einer matschigen Abfahrt Bekanntschaft mit dem Boden – kühl, weich, erdig. Auch die zweite Runde war Chris komplett als Einzelkämpfer unterwegs, trotzdem gelang es ihm sogar noch ein paar Plätze wieder gutzumachen.

Fazit Chris: „Trotz meines Pechs war das für mich ein ordentlicher Saisonabschluss!“

Ambitionierte Sportler absolvieren drei Runden auf der Marathondistanz, so auch COMI racing Teamfahrer Storchi (Sebastian Geimecke).

Wenn die Herausforderung über die Signale des Körpers siegt … In der Nacht vor dem Rennen kämpfte Storchi mit erheblichen Magenproblemen.

Der Start verlief zwar gut, aber auch hier zeigte sich wieder das Problem wie in Daun, dass Storchi aktuell keine maximale Leistung abrufen kann. Der Kopf wollte, aber der Körper spielte nicht mit, Storchi musste die Spitzengruppe ziehen lassen und danach zumeist das Rennen als Einzelkämpfer bestreiten. Er machte zwar mega Tempo, doch während dem Rennen taten sich immer mehr die Beschwerden auf. Insbesondere in der dritten Runde waren die Speicher fast leer, da half auch die gute Betreuung von Claudia nichts mehr.

Fazit Storchi: „Den Umständen entsprechend kann ich mit dem Ergebnis leben, auch wenn Top 10 in der Gesamtwertung toll gewesen wäre. Dass ich aber bei identischen Streckenverhältnissen 6 Minuten schneller war als letztes Jahr zeigt, dass mein Training, wie sich bereits in den letzten Wochen gezeigt hat, wieder in die richtige Richtung läuft. Diesen Weg werde ich weiterverfolgen – bereits jetzt bin ich für die Saison 2026 hoch motiviert.

Die Ergebnisse im Überblick:

Strecke 82,8 km, 2205 HM, 3 Runden
– Geimecke, Sebastian, HK m, AK Pl. 13, GesPl. 14, 03:50:42

Strecke 55,2 km, 1470 HM, 2 Runden
– Baumann, Linus, JUN m, AK Pl. 2, GesPl. 20, 02:39:58
– Hipp, Christian, HK m, AK Pl. 12, GesPl. 31, 02:50:28

Dank geht an Claudia Andreas für den Support an der Strecke.

Wir danken dem gesamten Team des Förderverein Feuerwehr Spiegelberg e.V. und allen Helfern der Feuerwehr Spiegelberg für die Organisation und Austragung der gelungenen Veranstaltung.

Wie heißt es so schön: „Nach den Veranstaltungen ist vor den Veranstaltungen“, die ersten Termine für 2026 wurden bereits in Augenschein genommen und die Ziele abgesteckt!

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VulkanBike Eifel Marathon am 13.09.2025 in Daun

📸 Privat

VulkanBike Eifel Marathon

„Baden im Matsch im Land der Maare“ COMI racing Teamfahrer Storchi (Sebastian Geimecke) stellte sich den extremen Bedingungen

beim VulkanBike Eifel Marathon am 13.09.2025 in Daun

Die Strecke führte durch die technisch und landschaftlich reizvolle Gegend rund um die Maare und Wälder der Vulkaneifel. Die Stimmung im Start- und Zielbereich war ausgelassen, witterungsbedingt säumten aber nur wenige Zuschauer und Fans die Strecke.

Licht, Luft, Wasser und Erde – die vier Elemente werden der Heilkraft zugeschrieben, wer in Daun dabei war, bekam die Schlammpackung gratis dazu. Das Wetter zeigte Einsehen, der Regen vom Vortag und der Nacht ließen aber erahnen, was einen erwartet, aber selbst dies konnte Sebastian seinen Start nicht madigmachen.

Sebastian startete aus der zweiten Reihe, vergeblich versuchte er den losdonnernden „Raketen“ der Spitze auf den Fersen zu bleiben. Sein direkter Versuch sich Platz um Platz nach vorne zu kämpfen war vergeblich, die Zeitlücke zur Spitze war bereits am ersten Verpflegungspunkt viel zu groß. Im Laufe des Rennens gelang es ihm aber immer wieder sich einer Gruppe anzuschließen, in der er oft auch die Führungsarbeit übernahm. Zwischenzeitlich setzten Matsch und Schlamm Mensch und Material zu und die Dreckspritzer auf der Brille beeinträchtigten zudem die Sicht. Auch wenn das Glück einer Podestplatzierung nicht auf seiner Seite war, hatte Sebastian viel Spaß auf der Strecke und hat gezeigt, dass er ein hohes Maß an Durchhaltevermögen besitzt.

Fazit Sebastian:

Ich bin froh, dass ich nach einem schwierigen Winter und Frühjahr, mit gesundheitlichen Problemen und Fehlern im Training nun so langsam wieder zu alter Stärke zurückfinde. Auch wenn mir gerade am Anfang vom Rennen die hohen Leistungsspitzen noch fehlen und somit mir die Spitzengruppe davonfuhr, konnte ich über die Gesamtdistanz wieder ein stabiles Tempo fahren und meine Leistung abrufen. Und gerade in Bezug auf die Leistung freue ich mich sehr, dass ich im Durchschnitt über die gesamte Renndistanz den höchsten Wert im Jahr 2025 fahren konnte. Das stimmt mich zuversichtlich und gibt mir Motivation für das weitere Training, aber auch für die Ziele im Jahr 2026, wo in Italien in genau 365 Tagen die Weltmeisterschaften ausgetragen werden.

Und im Ziel sah ich aus, wie ein Bergbauarbeiter, einzig allein die Stirnlampe fehlte.

Das Ergebnis im Überblick:

Ultradistanz, 100 km, 2300 Hm
Geimecke, Sebastian, SenIm AK Pl. 6,
GesPl. 13, 04:11:42

Wir danken dem gesamten Team inMEDIA, GesundLand Vulkaneifel in Kooperation mit VulkanBike Daun, Verbandsgemeindeverwaltung Daun, sowie allen Helfern für die Organisation und Austragung der Veranstaltung!

Bilder: Privat

Als nächstes stehen die Fahrer von COMI racing beim Dünsberg Bike Marathon in Biebertal am 28.09.2025 am Start.

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World Games of Mountainbiking am 06.09.2025 in Saalbach Hinterglemm (A)

World Games of Mountainbiking

Comi racing Teamfahrer Storchi (Sebastian Geimecke) und friend Raphael Bauder stellten sich den technischen Herausforderungen

in Saalbach-Hinterklemm (A) am 06.09.2025

In einer traumhaften Kulisse und vor begeisterten Zuschauern, die ihre „Helden“ sowohl im Ziel als auch an den höchsten Punkten der Strecke, nämlich am Schattberg Ost- & Westgipfel sowie am Zwölferkogel, enthusiastisch anfeuerten, fanden die World Games of Mountainbiking statt. Beim Start zeigte das Thermometer gerade einmal 7 Grad, was die Vorfreude der ca. 900 Teilnehmer aus knapp 20 Nationen nicht schmälerte. Und wie bereits in den vergangenen Jahren konnte jeder Starter während des laufenden Rennes entscheiden, welche der ausgeschriebenen Distanzen er bewältigen wollte.

Sowohl Sebastian als auch Raphael mussten da nicht lange überlegen, beide entschieden sich für die legendäre Königsdistanz des Marathons, mit 80 Kilometern und 3788 Höhenmeter, die ein Höchstmaß an Kondition, technischem Geschick und Ausdauer verlangt, um die festgelegten Zeitlimits einzuhalten.

Raphael war voller Elan, fühlte sich gut vorbereitet, ging direkt vom Start weg bis an seine Grenzen und war äußerst stark unterwegs. Besonders die Trails, in denen er schnelle Zwischenzeiten erzielte, kamen seinen Stärken entgegen. Doch das Glück war nicht auf seiner Seite. Im ersten Trail, dem eigentlich spaßigen Hacklbergtrail, hat Raphael sich den Hinterreifen platt gefahren, die Reparatur wollte nicht so schnell gelingen und so machte er sich erst nach einer langen Standzeit wieder auf den Weg. Die Konkurrenz hatte zwischenzeitlich das Weite gesucht, die Stimmung war im Keller. Der Situation geschuldet, entschloss sich Raphael kurzerhand auf die 58 km Distanz zu gehen. Mehr als ärgerlich war dann, als sich nach Sichtung der Zwischenzeiten im Ziel herausstellte, dass Raphael durchaus eine Chance gehabt hätte, sich auf der Königsdistanz wieder an die Spitzengruppe heranzupirschen.

Storchi hatte etwas mehr Glück und berichtet seine Erfahrung mit seinen Worten wie folgend:

Ich habe mir in der letzten technischen Abfahrt den Reifen kurz von der Felge gezogen, als ich mich zwischen einem Stein und einer Wurzel in einer Kurve kurz mit dem Hinterrad einklemmte. Zum Glück war ich mit dem Sattel unten, sonst hätte ich ’ne Flugstunde genommen. 😂 In der Feedzone 1–2 km später habe ich den Reifen von gefühlt 0,8 Bar wieder aufgepumpt, bis er in der Felge wieder komplett hereinsprang. Luft wieder auf den richtigen Druck abgelassen, Laufrad noch einmal geprüft und weiter ging es 😅 auf die glaube ich, letzten 15–17 km.

Resümee von Sebastian und Raphael:

Das kann es noch nicht gewesen sein, wir haben noch eine Rechnung zu begleichen und werden 2026 wieder am Start stehen.

Die Ergebnisse im Überblick:

80 km, 3720 HM
Geimecke, Sebastian
Sen Expert Men
AK Pl. 5, GesPl. 19 von 90
05:14:56

58 km, 2931 HM
Bauder, Raphael
Sen Master Men
AK Pl. 6, GesPl. 27 von 77
04:19:19

Wir danken dem gesamten Veranstaltungsteam des Tourismusverbandes Saalbach-Hinterglemm sowie allen Helfern für die Organisation und Austragung der einzigartigen Veranstaltung!

Bilder: Sportograf

Als nächstes stehen die Fahrer von COMI racing beim Schwarzwald Bike Marathon in Furtwangen am 14.09.2025 am Start.

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Deutsche Meisterschaft MTB Marathon am 16.08.2025 in Schierke

📸 Privat

Deutsche Meisterschaft Mountainbike Marathon (XCM)

 in Schierke am Fuße des Brockens im Harz.

21. Endurothon & Deutsche Meisterschaft XCM am 16. August 2025

COMI racing Teamfahrer Sebastian Geimecke (Storchi) stand am Start

Das Wetter spielte mit, die Rennen kombinierten Ausdauer, Technik und Trail Liebe – Mountainbike-Power pur vom Feinsten. Steile Anstiege wurden mit knackigen Downhills belohnt. Es gab kaum eine Chance, mal die Beine hochzunehmen. Selbst die flachen und breiten Wege verlangten höchste Konzentration und boten eine der wenigen Möglichkeiten, sich zu verpflegen.

Sebastian nahm den Heavy-Short Track welcher für die Deutsche Meisterschaft mit 75 Kilometern und 2550 Höhenmetern ausgeschrieben war, unter die Stollen. Auf dem Weg zum Start hat er sich warmgefahren und dann wurde auch schon aufgestellt. Auf die Plätze, fertig, los: Direkt nach dem Startschuss ging die Post ab, auch wenn die Starter erst einmal neutralisiert hinter einem Führungsfahrzeug auf einen breiteren Abschnitt der Strecke geleitet wurden. Der erste Anstieg folgte direkt und das Feld zerfiel schnell in Grüppchen. Noch lief es für Sebastian passabel und setzte eine Attacke, um möglichst weit vorn in den ersten Trail hineinzugehen. Doch sein Nervenkostüm war zu sehr von Nervosität gefangen. Der Antritt kam zu früh und wurde vereitelt. Im ersten Trail, hieß es dann irgendwie, entspannt runterzukommen und nicht zu stürzen. Aber beim technischen Bergauf-Trail musste er bereits feststellen, dass er noch immer in der Nervosität gefangen war und es nicht so lief, wie er es sich vorgestellt hatte. Es reihten sich kleine Fehler aneinander und er verlor somit den Kontakt zur Spitzengruppe. Na ja, jeder kennt das, meistens fängt man sich dann auch wieder. Nur dies dauerte an diesem Tag einfach zu lange. Weiter ging es über Wurzelteppiche und große Steine hinauf und wieder hinunter, gefolgt vom längsten Anstieg der Runde auf den Wurmberg. Danach ging es bergab zurück ins Ziel bzw. auf die nächste Runde. Sebastian kämpfte sich über die drei Runden, von seiner persönlichen Bestzeit, war er jedoch weit entfernt.

Fazit Sebastian: Die Trails bergauf wie bergab waren schon richtig toll und haben mir unglaublich viel Spaß gemacht. Kompliment an die Ausrichter zu diesem tollen Layout der Strecke. Absolut einer Deutschen Meisterschaft würdig. Ich habe alles gegeben, aber leider das Rennen in der Anfangsphase im wahrsten Sinne des Wortes weggeworfen. Dabei hatte ich mich in den letzten Wochen so gut im Training vorbereitet. Da sieht man mal wieder: Der Fisch stinkt zuerst vom Kopf an. 😉 Wenn man es mental nicht hinbekommt, kann das Training noch so gut gewesen sein. Daran muss ich weiterarbeiten. Mich mit dem erzielten Ergebnis anzufreunden, fällt mir schwer, aber trotz des Wermutstropfens war es ein schönes Mountainbike-Wochenende im Harz, und ich kann die Region nur empfehlen. Auch zum Wandern oder weiteren Outdooraktivitäten.

Das Ergebnis im Überblick:
DM – National Heavy-Track, 75 km, 2550 HM
Sebastian Geimecke, DM-Masters 1, AK Pl. 8, 03:48:06

Wir danken dem gesamten Team des Ausrichters Bad Bikers MTB-Sport sowie allen Helfern für die Austragung der Veranstaltung.

Bild: Privat

Als nächstes stehen die Fahrer von COMI racing beim 4. Lauf des MTB Hessen-Cup 2025 in Wiesbaden und bei der Landesverbandsmeisterschaft Marathon Hessen im Rahmen des 3-Täler Marathon in Titmaringhausen am 30.08.2025 am Start.

 

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Marathon Ischgl Ironbike am 09.08.2025 in Ischgl (A)

Marathon Ischgl Ironbike (A)

COMI racing Teamfahrer Sebastian Geimecke und Sportsfreund Raphael Bauder inmitten der internationalen MTB-Elite

Ischgl Ironbike (A) – das Radsport Event der Extraklasse – das Mountain Bike Paradies für ambitionierte Radsportler

Geradezu ideale Wetterbedingungen machten den Teilnehmern Lust die landschaftlich schöne herausfordernde Strecken in Angriff zu nehmen. Und wie beim Ischgl Ironbike üblich und legendär, wurden alle Aktiven vom hochmotivierten Publikum unermüdlich angefeuert. Betörender Beifall, lauthals rausgeplärrte Zurufe, es herrschte überall Partystimmung pur. Sportsfreunde Sebastian und Raphael suchten die ultimative Herausforderung und traten auf der Distanz der Königsklasse Extreme mit 70 km und fast 3400 Höhenmetern an.

Persönlicher Eindrucksbericht von unserem COMI racing Starter Sebastian Geimecke, besser bekannt als Storchi:

„Direkt nach dem Start lief es super, ich fühlte mich gut vorbereitet und dadurch gelang es mir, mich vorne einzureihen. Alles hat gepasst, selbst die Wahl der Reifen usw. erwies sich als perfekt.

Leider ist mir dann im zweiten kürzeren Anstieg auf der Kurzstrecke über Galtür zurück nach Ischgl, als ich erneut antreten wollte, der Verschluss meines linken Schuhes gerissen. Zunächst habe ich mich gefragt, warum ich so locker im Schuh stehe, aber erst nach der Abfahrt habe ich dann das Ausmaß wahrgenommen. Das Drama nahm seinen Lauf. Kurz vor der Verpflegungs- und Techzone kam mir die Idee in Ischgl dann den Schuh mit dem Klettband, mit dem ich den Schlauch am Rahmen befestigt hatte, wieder zuzubinden und zu fixieren. Zum Glück standen die Betreuerinnen Claudia und Manuela parat, die für Ersatz sorgten und per Express mit der Seilbahn „anlieferten“. Derweil setzte ich das Rennen mit Handicap zur Idalp, auf über 2.000m über NN hoch, fort.

Oben angekommen, erwarteten mich dann die Ersatzschuhe, aber dem Stress geschuldet, vergaß ich die Einlegesohlen von Winsole umzustecken. Folglich stand ich komplett falsch im Schuh und auf dem Pedal. Die Auswirkungen ließen nicht lange auf sich warten. Ich bekam auf der rechten Seite Schmerzen im Knie sowie Oberschenkel und später im unteren rechten Rückenbereich. Diese waren nur unter 240 Watt erträglich, bedingt dadurch konnte ich die restlichen 35 der insgesamt 70 Kilometer nicht mehr meine volle Leistung abrufen. Erschwerend kam hinzu, dass ich durch die Stopps zur Reparatur und Wechsel der Schuhe nur erschwert wieder einen guten Rhythmus fand.

Abgeschlagen und knapp unter 5h erreichte ich dann ziemlich frustriert das Ziel.“

Raphael kombinierte die actiongeladene konditionell anspruchsvolle und technisch schwierige Distanz mit seiner hervorragenden Tagesform zu seinem Vorteil. Nach dem „harten Ritt“ gelang es ihm in seiner Altersklasse mit dem 4. Platz zu überzeugen.

Fazit Raphael: Das Rennen hat mir zwar einiges abverlangt, aber hat auch unglaublich viel Spaß gemacht.

Glückwunsch an Teamfahrer Sebastian fürs Durchhalten und Sportsfreund Raphael für das tolle Ergebnis!

Die Ergebnisse im Überblick:

Extreme, 70 km, 3391 HM

Sebastian Geimecke

Lizenz Masters M,
AK Pl. 13, GesPl. 59, 04:57:04

Raphael Bauder

Amateure Masters III,
AK Pl. 4, GesPl. 64, 04:59:49

Dank geht an das Betreuerteam Claudia Andreas und Manuela Bauder, für den schnellen Austausch der Schuhe, die mentale Unterstützung sowie die persönliche Verpflegung. Ohne die Beiden wären die Jungs ganz schön aufgeschmissen gewesen ❤❤.

Wir danken dem gesamten Team des Tourismusverbandes Paznaun-Ischgl sowie allen Helfern, für das tolle Event.

Bilder: Manuela Bauder, danke für die Zurverfügungstellung.

Als nächstes stehen die Fahrer von COMI racing am 16. Aug. 2025 bei der Deutschen Meisterschaft XCM in Schierke am Start.

 

Weitere Bilder: Sportograf

 

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