Treibjagd im Dunkelwald 17. bis 20. Juli 2025

📸 Familie Baumann

Treibjagd im Dunkelwald

Beeindruckende Rennen von unserem Nachwuchsfahrer Linus Baumann

Etappenrennen „Treibjagd im Dunkelwald“ vom 17.07. bis 20.07.2025 im Erzgebirge

Beim viertägigen MTB Etappenrennen in Sachsen konnte jeder für sich entscheiden, ob er an allen vier Tagen die Distanzen unter die Räder nimmt oder nur an einzelnen Tagen.

Zudem bestand an den Tagen zwei, drei und vier die Wahl zwischen der Kurz- und Langstrecke.

Einen ersten Formcheck gab es für Linus direkt beim Zeitfahren, als es hieß die ca. 6 km lange kontinuierlich ansteigende Strecke über Waldwege und Trails bis zum Sportpark Rabenberg zu bezwingen.

An Tag zwei ging es dann auf einem Rundkurs über Schotter-, Wald- und Wiesenwege sowie Pfade, teils mit anspruchsvollen Wurzel Trails. Linus bekam zu spüren, dass sein voller Elan beim Bergzeitfahren ihm mehr abverlangt hatte, als er dachte.

Der Rundkurs von 15 km der dritten Etappe führte durch den Wald und musste zweimal gemeistert werden. Linus schlug sich wacker und kämpfte sich, trotz einsetzender Krämpfe, tapfer bis zum Ziel.

Am letzten Tag holte Linus noch einmal alles aus sich raus und konnte sogar gegen Ende das Tempo nochmals verschärfen. Nur knapp verlor er im Zielsprint gegen den fünften der Gesamtwertung.

Resümee Linus: Den Test meiner Leistungsfähigkeit in 4 Tagen Intensivkurs im realen Einsatz kann ich als gelungen verbuchen. Für das erste Etappenrennen bin ich mit den erzielten Ergebnissen mehr als zufrieden.

Die Ergebnisse im Überblick:

Zeitfahren Rabenberg Climb
17.07.2025, AK Pl. 3 männliche Jugend, 00:16:26

Dunkelwald Marathon
18.07.2025, AK Pl. 5 Männer, 01:41:25

Breitenbrunn – Kamm-Bike-Cross
19.07.2025, AK Pl. 3, Junioren U19, 01:22:38

Erzgebirgsrennen
20.07.2025, AK Pl. 5, männliche Jugend, 01:41:38

Gesamtwertung nach allen 4 Etappen
AK Pl. 1 U19, AK Pl. 4, Männer, 05:02:06

Herzlichen Glückwunsch, Linus!

Dank geht an den Ausrichter den Förderverein Radsport e.V. in Kooperation mit WSV 08 Johanngeorgenstadt e.V sowie den zahlreichen

Helfern für die Austragung.

Bilder: Familie Baumann, danke für die Zurverfügungstellung!

Als nächstes stehen die Fahrer von COMI racing am 26. Juli 2025 beim M³ Montafon Mountainbike Marathon in Österreich, dem Saarschleifen Bike Marathon in Mettlach sowie beim SauHeld-Cup am 01.08.2025 in Mehrstetten am Start.

Linus sein persönlicher Eindruck vom Rennen

Letzte Woche fand im Erzgebirge das Etappenrennen „Treibjagd im Dunkelwald“ statt.

Das war für mich eine neue Erfahrung und mein erstes Etappenrennen über vier Renntage in Folge.

Den Start des Rennens, machte am Donnerstagabend ein anspruchsvolles Bergzeitfahren in dem man wirklich merkte, wie hart 6 km mit rund 300 hm sein können🥵😅.

Am Freitag hieß es dann für mich sich in der Gesamtwertung ein bisschen nach vorne zu orientieren. Das hat auch super funktioniert, da ich in den technisch anspruchsvollen und extrem rutschigen Downhill Passagen viele Plätze und Zeit gut machen konnte.

Samstags hatte ich ein wenig mit krampf enden Beinen zu kämpfen, trotzdem lief das Rennen erstaunlich gut.

Den Abschluss , des Etappenrennens machte am Sonntag eine extrem schnelle Strecke, welche rund um die Skiarena in Oberwiesenthal führte. Da ich recht spät im Startblock war, musste ich von etwas weiter hinten starten und in der Startphase einige Athleten vor mir überholen um den Anschluss an die Spitzengruppe zu finden😅.

Auf den letzten Kilometern kam es jedoch zu einem Verfahren auf der Strecke, da diese in meinen Augen nicht sehr deutlich markiert war. Dadurch kam ich deutlich später ins Ziel als eigentlich angedacht🙈.

Alles in allem aber eine coole neue Erfahrung, welche ich über die vier Tage machen durfte.

Am Ende hat es dann in der Gesamtwertung, für einen ordentlichen 4. Platz in der Elite bei den Herren gereicht.

Damit bin ich grundsätzlich sehr zufrieden, nur schade dass es keine offizielle Junioren Wertung gab.

Ein großes Dankeschön an alle Sponsoren👍!

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Etappe 4 Treibjagd im Dunkelwald

📸 von Privat

Treibjagd im Dunkelwald – 3. Etappe

Auch das erste Etappenrennen endet irgendwann. Heute stand für mich die letzte Etappe der Treibjagd im Dunkelwald an.

Eine schnelle Runde, die auf dem Fichtelberg startete und endete. Ein Areal, welches sonst nur dem Biathlon dient, wurde an diesem Sonntag also zum Finale des Rennens.

Der Startschuss für meine 30-km-Strecke fiel um 10:30 Uhr. Die ersten 4 km ging es bergauf, dann folgte eine schnelle und technisch nicht sehr anspruchsvolle Abfahrt.

Dann über einen steilen Skihang und eine halsbrecherische Downhill-Sektion, und schon waren wir im 12 km langen Schlussanstieg. Auf einem schmalen Waldweg mussten der andere Junior und ich, mit dem ich bis dahin Teil der Spitzengruppe war, abreißen lassen.

Dieser schlug mich am Ende mit einer Attacke um wenige Sekunden. Am Ende hieß es für mich 2. Platz in der Altersklasse und 5. in der Tageswertung. Insgesamt konnte ich über die 4 Tage die Altersklasse der Junioren gewinnen und wurde in der Gesamtwertung aller Fahrer über 30 km 3. Platz.

Mit diesem Ergebnis bin ich mehr als zufrieden, es hätte kaum besser laufen können. Es war schön zu sehen, dass ich selbst über mehrere Tage eine hohe Leistung auf die Pedale bringen konnte.

Die Erfahrungen waren es mehr als wert. Ich danke dem Team für diese tolle Möglichkeit und meinem Vater, dass er diese Erlebnisse mit mir geteilt hat.

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Etappe 7 BIKE Transalp

📸 von Privat

7. Etappe der BIKE Transalp

Zur letzten Etappen ging es über 57 Kilometer und 1.878 Höhenmeter von Roncone / Valle del Chiese nach Arco.

Anfangs ging es noch einmal zügig den längsten Anstieg des Tages hinauf. Bergab war Vorsicht geboten, da sich durch Regen am Vorabend oder Wochen in den Abfahrten teils tiefe Wasserläufe gebildet hatten. Hinzu kamen leider Probleme mit der Bremse vom Storchi, da hier aus der Not heraus die Bremsscheiben auf eine Fremdfabrikat gewechselt werden mussten.

Dennoch machten die Jungs das Beste aus dem Tag und fuhren dann auch die folgenden Anstiege wieder ihr Tempo, ehe sie dann oberhalb von Arco bereits den Gardasee erblicken konnten.

Im Ziel angekommen freute man sich über einen 3. Platz der Herren Duo Teams und in der Gesamtwertung blieb der 2. Platz ungefährdet.

Im Gesamtranking der UCI Pro Teams belegten wir Platz 17.

📸 von Privat

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Etappe 3 Treibjagd im Dunkelwald

📸 von Privat

Treibjagd im Dunkelwald – 2. Etappe

Heute war wohl die heißeste der 4 Etappen bei der Treibjagd im Dunkelwald. Über 30 °C und wenig Schutz durch den Wald. Dazu ging es permanent mit hohem Tempo über Wald- und Wiesenwege.
Durch meinen Sieg auf der Etappe zwei durfte ich mich in die erste Reihe stellen und konnte mich dadurch am ersten Berg mit der Spitzengruppe absetzen. 
Ab hier hieß es Dranbleiben, den Windschatten nutzen und vor allem: viel Flüssigkeit zu sich nehmen. Zum Glück war unter anderem oben auf dem höchsten Punkt der Etappe ein Rasensprenger aufgestellt, der die Sportlerinnen und Sportler abgekühlte. Von 30 km, die absolviert werden mussten, schaffte ich es circa 25 km in der Spitzengruppe mitzufahren, bevor ich abreißen lassen musste.

Den Sieg in meiner Altersklasse sicherte ich mir mit einem Sprint am letzten Berg. Zur Siegerehrung zog noch ein Gewitter auf, doch warme Nudeln und Getränke sorgten für eine nette Stimmung.

Bis morgen zur letzten Etappe, die ebenfalls für hohes Tempo sorgen wird.

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Etappe 2 Treibjagd im Dunkelwald

📸 von Privat

Treibjagd im Dunkelwald – 1. Etappe

Das erste richtige Kräftemessen stand heute an. 30 km mit knapp 900 Höhenmetern. Dazu ungefähr 30 Grad und anspruchsvolle Trails. 
Um 12:30 Uhr fiel der Startschuss und das Feld von ca. 60 Startern rollte los. Der erste Trail wurde fast geschlossen überwunden. Am ersten steilen Anstieg setzte ich mich nach einem kleinen Fehler der Führungen an die Spitze und schaffte es innerhalb von 500 Metern eine Lücke zu reißen. 
Wir waren nun mit knapp 23 km to go in einer 4er-Spitzengruppe und ballerten über Waldwege bis zum nächsten Trail. Hier hatten zwei Fahrer der Gruppe einen erheblichen Vorteil, da sie die rumpelige Strecke mit ihrem Fullys mit Leichtigkeit überwunden. 
Ich versuchte mein Bestes, aber konnte nicht verhindern, dass ich nach dem Trail eine halbe Minute verloren hatte. Es waren noch 10 km und zwei Anstiege zu fahren. Ich entscheid’ mich dazu, mein eigenes Tempo zu fahren und zu versuchen meinen 3. Platz beizubehalten. 
Im letzten Anstieg wurde ich jedoch noch von einem weiteren Fahrer eingeholt und landete somit auf Platz 4. In meiner Altersklasse konnte ich mir aber den Sieg sichern und liege jetzt insgesamt auf Platz 3 der Gesamtwertung. 
Darauf kann man doch aufbauen. Mal schauen, was die Beine morgen sagen.

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